Entlassfeier in Krötensee
Stark machen für ein Leben ohne Süchte
Für gute Aktionen bei der Suchtprävention wurden die Mittelschulen Krötensee und Auerbach ausgezeichnet. Wichtig ist, die Persönlichkeit zu fördern. (Mittelbayerische Zeitung)

So sehen Sieger aus! Landrat Richard Reisinger (hinten rechts) ist stolz auf die Schüler und Lehrkräfte der Mittelschulen Auerbach und Krötensee in Sulzbach-Rosenberg. Sie räumten beim Wettbewerb „Strategien guter Suchtprävention in der Schule“ den 1. bzw. 2. Platz ab. Foto: Andrea Prechtl
Amberg-Sulzbach. Sucht mit illegalen Drogen, Tabak- oder Alkoholkonsum gleichzusetzen wäre zu kurz gesprungen, es gibt sie in allen Lebensbereichen. Entsprechend vielfältig muss eine gute Suchtprävention aufgebaut sein, die möglichst frühzeitig ansetzt. Die Suchtarbeitskreise der Oberpfalz haben, unterstützt durch Mittel der Sieglinde-Nothacker-Stiftung, für das Engagement der Schulen Prämien für deren Konzepte und Projekte ausgelobt. Die Preisträger in der Region Amberg-Sulzbach sind die Krötensee-Mittelschule Sulzbach-Rosenberg und die Mittelschule Auerbach.
Wir sind Bundessieger
Kampf gegen Komasaufen: Zwei 15-jährige Schülerinnen aus Sulzbach-Rosenberg holen sich nun den Bundessieg bei der Plakataktion „bunt statt blau“ 2014.
Es ist eine ganz große Auszeichnung für zwei Schülerinnen aus der Region: Beim bundesweiten Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ haben sich die 15-jährigen Verena Kobert und Nicole Underberg, beide von der Krötensee-Mittelschule in Sulzbach-Rosenberg, nach dem Sieg im Landesfinale nun den Bundessieg geholt.
Im Frühjahr 2014 hatten sich insgesamt 10 000 Jungen und Mädchen an dieser Kampagne der DAK-Gesundheit und der Bundesdrogenbeauftragten gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen beteiligt.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, die Band „Luxuslärm“ und der Chef der DAK-Gesundheit, Herbert Rebscher, ehrten die zwei Siegerinnen aus der Mittelschule in der Herzogstadt am Donnerstag bei der Preisverleihung im Berliner Gesundheitsministerium.








