Azubi-Messe: Ein Schritt in die Zukunft

Am 17.01.25 verwandelte sich die Krötensee-Mittelschule in ein lebendiges Zentrum der Berufsorientierung. 43 regionale Unternehmen und potenzielle Ausbildungsbetriebe nutzten die Gelegenheit, um ihre Berufsfelder und Ausbildungsangebote vorzustellen. Die Veranstaltung wurde zu einem vollen Erfolg, bei dem nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Eltern und Betriebe gleichermaßen profitierten.

Ein starkes Zeichen

Bereits zur Eröffnung der Messe zeigte sich die Bedeutung der Veranstaltung: Der erste Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg, Stefan Frank, sowie Schulamtsdirektor Gerald Haas vom Staatlichen Schulamt waren persönlich anwesend, um die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu begrüßen. Beide betonten in ihren Ansprachen, wie wichtig es sei, frühzeitig Brücken zwischen Schule und Beruf zu bauen. Gleichzeitig dankten sie den teilnehmenden Betrieben für ihr Engagement und ihre Investition in die Zukunft der jungen Generation.

„Die heutige Messe ist ein starkes Zeichen dafür, wie Schulen, Eltern und Wirtschaft gemeinsam die Zukunft gestalten können“, erklärte Bürgermeister Frank. Herr Haas ergänzte: „Durch solche Veranstaltungen können wir den Schülerinnen und Schülern Perspektiven eröffnen und sie dabei unterstützen, den für sie passenden Weg zu finden.“

Ehemalige Schüler als Vorbilder

Einen besonderen Eindruck hinterließen die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Krötensee-Mittelschule, die nun erfolgreich im Berufsleben stehen und als Botschafter ihrer Unternehmen teilnahmen. Sie berichteten eindrucksvoll von ihrem persönlichen Werdegang und gaben den Jugendlichen hilfreiche Tipps für den Start ins Berufsleben. Diese authentischen Einblicke wurden von den Jugendlichen besonders geschätzt, da sie die Verbindung zwischen Schulalltag und Berufswelt greifbar machten.

Ein ungewöhnlicher Schultag

Die Schülerinnen und Schüler mussten an diesem besonderen Freitagnachmittag bis 15:30 Uhr anwesend sein – eine Entscheidung, die Rektor Danninger klar begründete: „Man muss die Kinder manchmal bei ihrem Glück auf die Sprünge helfen.“ Diese Aussage spiegelte sich in der positiven Resonanz wider. Viele Jugendliche nutzten die Möglichkeit, mit den Betrieben ins Gespräch zu kommen, erste Kontakte zu knüpfen und sich gezielt über Praktika und Ausbildungsplätze zu informieren.

Ein Gewinn für alle

Die Messe bot eine wertvolle Plattform für Betriebe, um potenzielle zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen. Gleichzeitig konnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Einblicke in die Berufswelt gewinnen und erste Weichen für ihre Zukunft stellen. „Der persönliche Austausch ist durch nichts zu ersetzen“, betonte ein Vertreter eines mittelständischen Unternehmens.

Gemeinsam in die Zukunft

Die Ausbildungsmesse an der Krötensee-Mittelschule war mehr als nur ein Einblick in verschiedene Berufsfelder – sie war eine Brücke in die Zukunft. Dank der Unterstützung durch die Stadt, das Schulamt und die zahlreichen Betriebe konnten die Schülerinnen und Schüler eine klare Vorstellung davon entwickeln, welche Möglichkeiten vor ihnen liegen. Rektor Danninger fasste es treffend zusammen: „Solche Veranstaltungen sind ein Gewinn für alle – für die Schülerinnen und Schüler, die Betriebe und die gesamte Region.“

 

Frühstück für die Seele

Um die Adventszeit besonders zu erleben, wurde auch in diesem Jahr wieder zu einem „Frühstück für die Seele“ eingeladen. Bereits um 07.15 Uhr trafen sich 20 Schülerinnen und Schüler an der Schule und begannen den Tag mit einem adventlichen Impuls. Dieser wurde von Magdalena Leist aus der 9b vorbereitet. Im Anschluss konnten sich alle an einem reichhaltigen Frühstücksbüfett (bestehend aus fairen, biologischen und saisonalen Lebensmitteln) für den Schulalltag stärken. Das war für alle ein schönes adventliches Erlebnis.

Danke an alle Beteiligten! Euch allen ein frohes Weihnachtsfest! Rektor Danninger

Wir sind PIZ-Schule

Was soll das denn sein – „PIZ“?! „PIZ“ ist eine Abkürzung und bedeutet Pasta in Zucchinisoße. Kleiner Scherz am Rande, das bedeutet PIZ natürlich nicht!

PIZ bedeutet: Projektschule für Informatik und Zukunftstechnologie. Das Fach Informatik findet sich inzwischen bei jeder Klasse im Stundenplan, das Thema Zukunftstechnologien jedoch nur im Wahlfach Technik! Nun denkst du vielleicht: „Technik? Das ist doch das Fach, in dem wir sägen, bohren und schleifen. Das ist doch nichts Neues, das hat mein Opa auch schon als Kind gemacht!“

Fast richtig! Natürlich lernst du im Fach Technik althergebrachte Handwerkstechniken, aber auch moderne Werkstückplanung, wie z. B. das Zeichnen am Computer oder moderne Werkstückfertigung wie das „Lasercutten“.

Was ist das jetzt wieder? „Lasercutten“? Das ist jetzt wirklich neu, das gibt es erst, seit wir eben PIZ-Schule sind. Mit einem Lasercutter können z. B. dünne Holzplatten mit einem Laserstrahl getrennt werden. Das sieht wirklich spektakulär aus! Das Wichtigste dabei ist aber, genau und durchdacht zu planen! Denn der Lasercutter schneidet nur das, was du ihm als Zeichnung schickst, nichts Anderes. Wenn du also schlecht planst, erhältst du Brennholz und kein tolles Werkstück!

Die Technikschüler der 10. Klasse nutzen diese Neuerung und stellen seit diesem Schuljahr unter Leitung von Herrn Birzer Produkte mit dem Lasercutter her. Hier ein paar Beispiele: Weihnachtsdekoration, Lernhilfen, Küchenhelfer, Kleintierhäuschen, Tischtennisschläger und vieles mehr. Bist du neugierig geworden, hast selbst Ideen und möchtest diese der Schulgemeinschaft mitteilen?