Schule funkt ins All

Die Internationale Raumstation ISS mit dem Columbus-Labor der ESA (European Space Agency) an Bord fliegt in einer Höhe von 400 Kilometern mit einer so großen Geschwindigkeit, dass sie der Erdanziehungskraft trotzt und deshalb die Erde umkreist. Bei fast 28.000 Stundenkilometern braucht das Labor in der Schwerelosigkeit nur 90 Minuten, um die Erde einmal zu umrunden. Astronauten, die auf der Station leben und arbeiten, erleben somit jeden Tag 16 Sonnenauf- und Sonnenuntergänge.

Zurzeit ist wieder der deutsche Astronaut Alexander Gerst an Bord der ISS.Sein Hobby ist Amateurfunk, genau wie das von Herrn Wessely von unserer Schule. Deshalb sind wir an die Umlaufdaten der ISS gekommen und haben erfahren, dass“Astro-Alex“ mit seiner früheren Schule Kontakt aufnehmen wird undauf einer Amateurfunkfrequenz Fragen der dortigen Schüler beantwortet. Spontan bauten wir zur angekündigten Zeit an der Krötensee-Mittelschule eine kleine Empfangsstation auf, um eventuell zuzuhören.

Absolut pünktlich kam dann auch die ISS aus Richtung Frankreich und das Funksignal von Alexander Gerst wurde hörbar,unmittelbar nachdem der Horizont für Europa erreicht war. Laut und deutlich war die Stimme dann aus dem Lautsprecher zu hören, als der Überflug über Sulzbach-Rosenberg stattfand. Rektor Danninger, Fachoberlehrer Wessely und einige Schülerinnen, konnten so die Informationen aus dem Weltall live mithören.

Nach 15 Minuten verschwand die Raumstation wieder am Horizont in Richtung Südosteuropa/Griechenland und in unserem Empfänger war nur mehr Rauschen zu hören.

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